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Was geschieht bei unserem Tod ?

Die unsterbliche Seele trennt sich vom Körper, der mit der Zeit zu Staub zerfällt. Die Seele kommt vor das `Besondere Gericht´ Gottes und muss Rechenschaft über sich selbst ablegen. Jesus Christus wird uns richten über das Gute und Böse, das wir im Leben begangen haben, sowie über unsere Gedanken und Unterlassungen (vgl. Hebr 9, 27; Sir 11, 26; Röm 14, 12).

Wohin kommt die Seele nach dem `Besonderen Gericht´ ?

Sie kommt entweder in den Himmel, ins Fegefeuer oder in die Hölle.

Begriffe: Sünde, Sündenschuld, Sündenstrafe

Die Begriffe Sünde, Sündenschuld und Sündenstrafe sind voneinander zu unterscheiden. Die Sünde ist eine Tat, bei sich der Mensch gegen Gottes Gebot vergeht. Eine Sünde zieht eine Sündenschuld und eine ewige und zeitliche Sündenstrafe nach sich. Die Sündenschuld und die ewige Sündenstrafe wird einem in der Beichte vergeben. Für die zeitliche Sündenstrafe muss man eine Buße verrichten: entweder hier auf Erden oder in der Ewigkeit (vgl. Mt 12, 32b)

Welche Seele kommt in den Himmel ?

Direkt in den Himmel kommt die Seele, die frei ist von der Erbsünde sowie von schwerer und leichter persönlicher Sündenschuld und den damit zusammenhängenden Sündenstrafen. Kurz: die Seele, die sich im Stand der heiligmachenden Gnade befindet. Der Himmel ist die unvorstellbar schöne ewige Glückseligkeit bei Gott und allen Engeln und Heiligen.

Welche Seele kommt in das Fegefeuer ?

In das Fegefeuer kommt die Seele, die von der Erbsünde sowie von schwerer persönlicher Sündenschuld frei, aber mit leichter Sündenschuld oder Sündenstrafen behaftet ist. Im Fegefeuer verbringt die Seele eine Zeit der Läuterung und Reinigung, die jeden Rest von Sünde aus ihr tilgt, um sie zur Anschauung Gottes würdig zu machen. Es ist eine Gnade Gottes, dass es das Fegefeuer gibt.

Welche Seele kommt in die Hölle ?

In die Hölle, dem Ort ewiger Qual und Gottesferne, kommt die Seele, die in schwerer persönlicher Sündenschuld gestorben ist, ohne sie im geringsten bereut zu haben. Von schwerer persönlicher Sündenschuld spricht man dann, wenn jemand für seine Sünde verantwortlich ist , indem er mit klarer Einsicht und vollem Willen in wichtiger Sache gegen Gottes Gebot verstoßen hat.

Was erwartet uns am Ende der Welt ?

Am Ende der Welt erwarten uns die Auferstehung des Fleisches und das `Allgemeine Gericht´. Jesus Christus wird an einem Tag, den wir nicht kennen, wieder sichtbar auf diese Erde zurückkehren, um die Lebenden und die Toten zu richten. "Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet." (Mt 25, 32)

Was bedeutet Auferstehung des Fleisches ?

Auferstehung des Fleisches bedeutet, dass sich der Leib des Menschen durch die Kraft Gottes am Ende der Welt wieder zusammensetzen und mit der Seele vereinigen wird. Wie das geschehen wird, ist für uns unbegreiflich. Doch für Gott ist nichts unmöglich. Für die ganze Ewigkeit erhalten die verdammten Seelen einen hässlichen, die geretteten Seelen aber einen wunderschönen verklärten Leib.

Was bedeutet ewiges Leben ?

Ewiges Leben bedeutet, dass sowohl die Belohnung als auch die Bestrafung in alle Ewigkeit fortdauern werden und dass die Anschauung Gottes die wahre Glückseligkeit der Seele sein wird. Währenddessen bedeutet der Verlust der Anschauung Gottes die höchste Unglückseligkeit.

Kann jemand beurteilen, ob ein Verstorbener im Himmel, im Fegefeuer oder in der Hölle ist ?

Niemand kann über einen bestimmten Menschen ein sicheres Urteil fällen, ob dieser im Himmel, im Fegefeuer oder in der Hölle ist. Denn keiner außer Gott kann von einem anderen genau wissen, in welchem Seelenzustand jemand gestorben ist. Selbst wenn jemand in schwerer Sünde gestorben ist, weiß doch niemand genau, in welchem Grad der Einsicht und des Willens jene Sünde begangen wurde bzw. ob nicht doch ein innerlicher Akt der Reue geschehen war. Allerdings gibt es Ausnahmen: Nach dem Tod eines getauften Kindes, das noch nicht den Vernunftgebrauch erlangt hat, kommt seine Seele ohne jeden Zweifel in den Himmel. Außerdem sind diejenigen Seelen ganz sicher im Himmel, die ein Papst selig- oder heiliggesprochen hat.

Können wir den Seelen im Fegefeuer helfen und sie sogar daraus befreien ?

Oft leben wir Christen aus der Hoffnung, dass unsere Verstorbenen gerettet und wenigstens im Fegefeuer sind. Wir können den Seelen im Fegefeuer helfen und sie sogar daraus befreien mit  Gebeten, Ablässen und  guten Werken. Sinnvoll ist es auch, am Grab eines Verstorbenen Weihwasser bereitzuhalten oder beim Weihwassernehmen in der Kirche bewusst etwas für die Armen Seelen auf den Boden zu tröpfeln. Die größte Hilfe können wir ihnen jedoch mit dem heiligen Messopfer zuwenden.

Was ist ein Ablass ?

Der Ablass ist Erlass einer zeitlichen Sündenstrafe, die hinsichtlich ihrer Schuld schon getilgt sind. Ihn erlangt der Christgläubige, der recht bereitet ist, unter genau bestimmten Bedingungen durch die Hilfe der Kirche, die als Dienerin den Schatz der Genugtuungen Christi und der Heiligen autoritativ austeilt und zuwendet. Der Ablass ist Teilablass oder vollkommener Ablass, je nachdem er von der zeitlichen Sündenstrafe teilweise oder ganz freimacht. Ablässe können den Lebenden und den Verstorbenen fürbittweise zugewendet werden.

Der vollkommene Ablass an Allerseelen

Vollkommene Ablässe an Allerseelen können nur für Verstorbene gewonnen werden:

a) die allgemeinen Bedingungen sind: Beichte, heilige Kommunion und Gebet nach der Meinung des  Heiligen Vaters (Vaterunser und Ave Maria). Diese Bedingungen können erfüllt werden auch mehrere Tage vor oder nach dem Ablasstag. Es muss ausgeschlossen sein jede Anhänglichkeit an eine Sünde, selbst an eine lässliche.

b) die besonderen Bedingungen sind: (1) ein Besuch in einer Kirche oder Kapelle am Allerseelentage, jeweils schon ab Mittag des Vortages, mit Gebet (Vaterunser und Glaubensbekenntnis) (2) Oder ein Friedhofsbesuch und dort Gebet für die Verstorbenen. Dieser Ablass kann an jedem Tag vom 1. bis 8. November gewonnen werden. Man kann nicht mehrere vollkommene Ablässe an einem Tag gewinnen. Eine Beichte reicht aus, mehrere vollkommene Ablässe an verschiedenen Tagen zu gewinnen, nicht aber eine einzige Kommunion und nicht das einmalige Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters.

Der vollkommene Ablass in der Sterbestunde

Wenn in der Sterbestunde oder kurz nach Eintritt des Todes (die Seele trennt sich ja langsam vom Körper) ein Priester geholt wird, wird dieser neben der Spendung der Krankensalbung den vollkommenen Ablass gewähren. Der Priester spricht: "Auf Grund der mir vom Apostolischen Stuhl verliehenen Vollmacht gewähre ich dir vollkommenen Ablass und Vergebung aller Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen."

Die kirchliche Lehre von den Letzten Dingen zum Nachschlagen:

Im `Katechismus der Katholischen Kirche´ ist die `Lehre von den Letzten Dingen´ übersichtlich dargestellt und kann nachgelesen werden unter den Nummern 1020 - 1050.

-         Vertraue dich ganz Gott an: glaube an ihn, hoffe auf ihn und liebe ihn mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken.

-         Sei sehr hellhörig für alles, was dich vom rechten Weg zu Gott abzubringen versucht und bete viel zum Heiligen Geist, damit du die Geister unterscheiden lernst.

-         Nimm all das an und halte es für wahr, was die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche lehrt.

-         Bemühe dich um ein gutes christliches Zeugnis und versuche, den Glauben in die Tat umzusetzen.

-         Lebe aus der Kraft der heiligen Sakramente und erneuere immer wieder die Tauf- und Firmgnade in dir.

-         Übe dich in den sieben Haupttugenden (Demut, Freigebigkeit, Keuschheit, wohlwollende Liebe, Mäßigkeit, Sanftmut und Eifer im Guten).

-         Kämpfe gegen die sieben Hauptsünden (Stolz, Geiz, Unkeuschheit, Neid, Unmäßigkeit, Zorn und Trägheit).

-         Wenn du eine Versuchung spürst, bekämpfe diese schon auf der Ebene der Gedanken; wehre den Anfängen.

-         Gehe nicht immer den einfachsten und bequemsten Weg, sondern halte dir vor Augen, dass der schmale und steinige Weg zum Himmel führt.

-         Lass dir die Lauheit oder Abständigkeit anderer Menschen nicht gleichgültig sein und versuche missionarisch zu wirken, ohne aufdringlich zu werden.

-         Halte dich bei aller Verwirrung und jeglicher Meinungsmache an die Weisungen des Papstes und bete viel für ihn und alle Bischöfe und Priester.

-         Weihe dich und die deinen dem heiligsten Herzen Jesu und dem unbefleckten  Herzen Mariens.

-         Nimm nicht nur an Sonn- und Feiertagen an der Heiligen Messe teil, sondern auch an den Werktagsmessen, soweit es dir möglich ist.

-         Feiere die Heilige Messe mit innerer Anteilnahme mit, versuche das Wort Gottes anzunehmen und empfange die heilige Kommunion mit tiefer Andacht.

-         Verehre, sooft es dir möglich ist das Allerheiligste Sakrament des Altares im Tabernakel oder bei einer feierlichen Aussetzung.

-         Bete täglich das Morgen- und Abendgebet, den "Engel des Herrn", den Rosenkranz und andere Gebete aus dem reichen Gebetsschatz der Kirche.

-         Pflege auch das persönliche Gebet zu Gott, um in der Zwiesprache mit ihm dein ganz persönliches Verhältnis zu ihm zu intensivieren.

-         Verehre besonders die Gottesmutter Maria, den heiligen Josef, den heiligen Erzengel Michael, deinen heiligen Schutzengel und andere Heilige.

-         Beichte regelmäßig wenigstens alle vier Wochen deine Sünden und bereite dich jeweils durch eine gründliche Gewissenserforschung darauf vor.

-         Lies gerne in der Heiligen Schrift des Alten und Neuen Testamentes und betrachte das Leben und Wirken Jesu in den Evangelien.

-         Bilde dich fort im Katechismus, in dem die Lehre der Kirche hinsichtlich des Glaubens und der christlichen Lebensweise zuverlässig aufgeschrieben ist.

-         Beschäftige dich mit dem Leben und Sterben der Heiligen und versuche, sie dir Vorbilder für dein christliches Leben zu nehmen und von ihnen zu lernen.

-         Beschäftige dich mit guten Büchern, die den Glauben stärken und baue dir im Laufe der Zeit eine eigene kleine Bibliothek auf.

-         Eigne dir genügend religiöses Wissen an, dass du jedem Rede und Antwort stehen kannst, der dich nach der Hoffnung fragt, die uns erfüllt.

-         Empfange mit demütigem Herzen den priesterlichen Segen und sei selber ein Segen für andere.

-         Benutze für dich und andere häufig Weihwasser, vor allem vor dem Aufstehen, dem Verlassen des Hauses und dem Schlafengehen.

Wer ist der Teufel ?

Der Teufel  ist ursprünglich einer der höchsten Engel namens Luzifer, auf deutsch "Lichtträger". Er ist also ein Geschöpf Gottes und war ganz nah bei Gott. Wie alles, was Gott geschaffen hat, war auch dieser Engel zunächst gut. Die Engel verfügen wie die Menschen über Verstand und freien Willen. Gott hat sie geprüft, ob sie bereit sind, ihn als Gott anzuerkennen, ihm zu dienen und in zu lieben. Ein Teil der Engel unterwarf sich Gott in einem vollkommenen Akt der Gottesliebe und des demütigen Gehorsams und gelangte dafür zur beseligenden Anschauung seiner Herrlichkeit. Der andere Teil der Engel mit Luzifer an der Spitze verliebte sich in sich selbst, wurde stolz und lehnte sich gegen Gott auf. "Im Himmel entbrannte ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften, aber sie konnten sich nicht halten, und sie verloren ihren Platz im Himmel. Es wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt, und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen" (Offb 12, 7-9).

Wer sind die bösen Geister ?

Während der höchste der gefallenen Engel Teufel heißt, werden die anderen "böse Geister" oder "Dämonen" genannt.

Wo befinden sich der Teufel und die anderen bösen Geister ?

Der eigentliche Aufenthaltsort des Teufels und der anderen bösen Geister ist schon jetzt die Hölle (vgl. Offb 20,9); mit Zulassung Gottes aber können sie sich bis zum jüngsten Tag auch noch außerhalb der Hölle aufhalten. Im ersten Petrusbrief heißt es: "Euer Widersacher, der Teufel, geht wie ein brüllender Löwe umher und sucht, wen er verschlingen kann." (1 Petr 5,8b)

Worin besteht das Ziel des Teufels und der anderen bösen Geister ?

Der Teufel und die anderen bösen Geister versuchen, auf der Erde die Menschen von Gott abzubringen, sie zu verführen und ihnen an Leib und Seele zu schaden, um sie letztlich in die Hölle zu bringen.

Wie ist die Vorgehensweise des Teufels und der anderen bösen Geister?

Der Teufel arbeitet auf sehr heimtückische und raffinierte Weise, er erscheint - bildlich gesprochen - wie der Wolf im Schafspelz und gaukelt dem Menschen durch die Reize dieser Welt vor, bei allem noch etwas Gutes zu tun oder zu erfahren. In Wirklichkeit will er das Böse. Viele Menschen durchschauen das nicht und fallen auf die Machenschaften des Teufels herein.

An welchen Stellen der Heiligen Schrift erkennt man deutlich die Vorgehensweise des Teufels ?

Schon auf den ersten Seiten der Bibel sieht man, wie hinterhältig der Teufel vorgeht. In Gestalt der Schlange versucht er den ersten Menschen einzureden, Gott hätte ihnen verboten, von keinem der Bäume zu essen (vgl.  Gen 3, 1b). Darin erweist sich der Teufel als Vater der Lüge wie in dem vermeintlichen Versprechen: "Ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse." ( Gen 3, 4b-5) Im Neuen Testament lesen wir von der Versuchung Jesu durch den Teufel. Sogar mit Worten aus dem Alten Testament versucht er Jesus und möchte ihn dazu verführen, sich vor ihm niederzuwerfen und ihn anzubeten (vgl. Mt 4, 1-11).

Wie mächtig ist der Teufel und sein Anhang?

Der Teufel und sein Anhang hat soviel Macht, wie ihm die Sünden der Menschen einräumen. Diese Macht ist allerdings immer unvergleichbar geringer ist als die Allmacht Gottes. Dennoch sind die Angriffe des Teufels und der anderen bösen Geister nicht zu unterschätzen. Die schlechten "Früchte", die sein Wirken hervorbringt, erfährt die Menschheit je nach Epoche mehr oder weniger intensiv. Diese spüren wir im kleinen wie im großen Bereich menschlichen Zusammenlebens an den Sünden gegen Gottes Gebote. Deshalb rät uns der heilige Apostel Petrus: "Seid nüchtern und wachsam! [...] Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens!" (1 Petr 5, 8a.9a)

"Eins"

ein Gott; ein wahrer Glaube (der katholische); eine wahre Kirche (die katholische); ein gemeinsames Kirchenoberhaupt (der Papst); ein Opfer des Neuen Bundes (das hl. Messopfer)

"Zwei"

zwei Quellen der katholischen Glaubenslehre (hl. Überlieferung und hl. Schrift); zwei Teile der Heiligen Schrift (das Alte und das Neue Testament); zweiNaturen in Jesus Christus (die göttliche und die menschliche); zwei Gerichte (das besondere nach dem Tod und das allgemeine am Ende der Welt)

"Drei"

drei göttliche Personen (Vater, Sohn und Hl. Geist); drei Erzengel (Michael, Raphael und Gabriel); drei Könige beteten das Jesuskind an (Kaspar, Melchior und Bathasar); drei Jahre lang lehrte Jesus Christus öffentlich; drei Funktionen hatte Jesus Christus (Priester, König und Prophet); drei Stunden hing Jesus am Kreuz; drei Tage ruhte Jesus im Grab; drei Personen sind in der hl. Familie (Jesus, Maria und Josef); drei Orte gibt es im Jenseits (Himmel, Hölle und Fegefeuer); drei Beweise gibt es für die Gottheit Jesu Christi (1. das Zeugnis des himmlischen Vaters bei der Taufe und bei der Verklärung. 2. das Zeugnis Jesu selbst mit seinem heiligen Leben. 3. die Lehre der Apostel und der Kirche); dreifach ist das Königreich Jesu Christi (1. die streitende Kirche auf Erden. 2. die leidende Kirche im Fegefeuer. 3. die triumphierende Kirche im Himmel); drei Hauptfeste im Kirchenjahr (Weihnachten, Ostern und Pfingsten); drei göttliche Tugenden (Glaube, Hoffnung und Liebe); drei evangelische Räte (Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam), drei Teile gehören zu einem Sakrament (1. das äußere Zeichen. 2. die innere Gnade. 3. die Einsetzung durch Jesus Christus); drei Sakramente kann man nur einmal empfangen (Taufe, Firmung und Priesterweihe); dreifach ist der Zweck, zu welchen Jesus Christus das hl. Messopfer eingesetzt hat (1. um sich für uns hinzugeben. 2. um die Nahrung unserer Seele zu werden. 3. um allzeit unter uns gegenwärtig zu sein.); dreimal am Tag wird der "Angelus" bzw. das "Regina Caeli" gebetet; es gibt drei bekannte Rosenkranzgeheimnisse (die freudenreichen, die schmerzhaften und die glorreichen)

"Vier"

viergroße Propheten (Jesaja, Jeremia, Ezechiel und Daniel); vier Evangelisten (Matthäus, Markus, Lukas und Johannes); vier Kennzeichen der Kirche Christi (einig, heilig, katholisch und apostolisch); vier Kardinaltugenden (Klugheit, Gerechtigkeit, Mäßigkeit und Tapferkeit); vier himmelschreiende Sünden (1.vorsätzlicher Todschlag. 2. widernatürliche Unzucht 3. Unterdrückung der Armen, Witwen und Waisen. 4. Vorenthaltung oder Entziehung des gerechten Arbeitslohnes); vier letzte Dinge (Tod, Gericht, Himmel und Hölle)

"Fünf"

fünf Bücher des Mose (Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium); fünf Grundwahrheiten des katholischen Glaubens (1. dass es nur einen Gott gibt. 2. dass in Gott drei Personen sind. 3. dass Gott alles erschaffen hat, erhält und regiert. 4. dass Gottes Sohn Mensch geworden ist und uns durch seinen Tod und seine Auferstehung erlöst hat. 5. dass Gott das Gute ewig belohnt und das Böse ewig bestraft); fünf Hauptbeweise für das Dasein Gottes (1. das Dasein der sichtbaren Welt. 2. die Ordnung in der Welt. 3. die Stimme des Gewissens. 4. der Glaube aller Völker, auch der niedrigsten, an ein höheres Wesen. 5. die Offenbarung); fünf Gebote der Kirche (1. Du sollst an Sonn- und Feiertagen der heiligen Messe andächtig beiwohnen. 2. Du sollst deine Sünden jährlich wenigstens einmal beichten. 3. Du sollst wenigstens zur österlichen Zeit sowie in Todesgefahr die heilige Kommunion empfangen. 4. Du sollst die gebotenen Feiertage halten. 5. Du sollst die gebotenen Fasttage halten.); fünf Voraussetzungen gehören zum würdigen Empfang des Bußsakramentes (Gewissenerforschung, Reue, Vorsatz, Sündenbekenntnis und die Buße); fünf Eigenschaften muss das Gebet haben (Andacht, Demut, Vertrauen zu Gott, Ergebung in den Willen Gottes und Beharrlichkeit)

"Sechs"

sechs Schöpfungstage; sechs Sünden wider den Hl. Geist (1. vermessentlich auf Gottes Barmherzigkeit zu sündigen. 2. an der Gnade Gottes verzweifeln. 3. der erkannten christlichen Wahrheit widerzustreben. 4. seinen Nächsten um der göttlichen Gnade willen beneiden. 5. gegen heilsame Ermahnungen ein verstocktes Herz haben. 6. in der Unbußfertigkeit vorsätzlich verharren)

"Sieben"

sieben Gebote der Nächstenliebe;sieben Sakramente (Taufe, Firmung, Eucharistie, Beichte, Krankensalbung, Priesterweihe und Ehe);sieben Gaben des Heiligen Geistes (Weisheit, Verstand, Rat, Stärke, Wissenschaft, Frömmigkeit und Gottesfurcht);sieben leibliche Werke der Barmherzigkeit (1. Hungrige speisen. 2. Durstige tränken. 3. Nackte bekleiden. 4. Fremde beherbergen. 5. Gefangene erlösen.  6. Kranke  besuchen.  7. Tote  begraben.);   sieben geistliche   Werke   der    Barmherzigkeit (1. Sünder zurechtweisen. 2. Unwissende lehren. 3. Zweifelnden recht raten. 4. Betrübte trösten. 5. Unrecht geduldig erleiden. 6. denen, die uns beleidigen, gerne verzeihen. 7. für die Lebenden und die Toten beten.); sieben Hauptsünden (Stolz, Geiz, Unkeuschheit, Neid, Unmäßigkeit, Zorn und Trägheit); sieben Haupttugenden (Demut, Freigebigkeit, Keuschheit, wohlwollende Liebe, Mäßigkeit, Sanftmut und Eifer im Guten); sieben Bitten des Vater unser (1. Geheiligt werde dein Name. 2. Dein Reich komme. 3. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden; 4. Unser tägliches Brot gib uns heute. 5. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 6. Und führe uns nicht in Versuchung. 7. Sondern erlöse uns von dem Bösen.)

"Acht"

acht Seligkeiten hat Jesus Christus in der Bergpredigt gelehrt (1. Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich. 2. Selig die Trauernden, denn sie werden getröstet werden. 3. Selig, die keine Gewalt anwenden, denn sie werden das Land erben. 4. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden satt werden. 5. Selig die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden. 6. Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen. 7. Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. 8. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.)

"Neun"

neun Chöre der Engel (1. Seraphim. 2. Cherubim. 3. Throne. 4. Herrschaften. 5. Gewalten. 6. Fürsten. 7. Kräfte. 8. Erzengel. 9. Engel.); neun fremde Sünden (1. zur Sünde raten. 2. andere zur Sünde auffordern. 3. in die Sünden anderer einwilligen. 4. andere zur Sünde reizen. 5. die Sünden anderer loben. 6. zur Sünde schweigen. 7. die Sünde nicht strafen. 8. zur Sünde helfen. 9. anderer Sünde verteidigen.)

"Zehn"

zehn Gebote hat Gott auf dem Berg Sinai dem Mose gegeben.

"Zwölf"

zwölf Tore des himmlischen Jerusalem; zwölf Stämme Israels (Juda, Simeon, Gad, Ruben, Efraim, Manasse, Benjamin, Dan, Naftali, Ascher, Sebulon und Issachar); zwölf Apostel (Petrus, Paulus, Andreas, Jakobus der Ältere, Johannes, Philippus, Bartholomäus, Thomas, Matthäus, Jakobus der Jüngere, Simon und Judas Thaddäus); zwölfArtikel des apostolischen Glaubensbekenntnisses (1. Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. 2. und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn. 3. empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria. 4. gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben. 5. hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten. 6. aufgefahren in den Himmel, er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters. 7. von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten. 8. Ich glaube an den Heiligen Geist. 9. die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen. 10. Vergebung der Sünden. 11. Auferstehung der Toten. 12. und das ewige Leben.)

"Vierzig"

Vierzig Jahre ist das Volk des Alten Bundes durch die Wüste gezogen, um das Land der Verheißung geläutert betreten zu können; vierzig Tage verbrachte Mose auf dem Berg, um Gottes Gebote entgegenzunehmen; vierzigTage wanderte Elia fastend und betend durch die Wüste, bis er am Horeb Gott in geheimnisvoller Weise erfahren durfte; vierzig Tage fastete Jesus in der Wüste, widerstand dem Teufel und verkündete dann die Botschaft vom Reich Gottes; vierzig Tage dauert die alljährliche Fastenzeit; vierzig Tage nach der Auferstehung fuhr Jesus Christus in den Himmel auf.

Was ist der Sinn der Marienweihe ?

Mit der Weihe an Maria verpflichtet sich der Christ, in Freiheit und aus Liebe, immer im Geist Mariens zu leben, sie in allem nachzuahmen und ihr in seinem Leben und in seiner Haltung gleichförmig zu werden, damit er so immer inniger mit Jesus verbunden wird.

Welche Bedeutung hat die Marienweihe für die Kirche ?

Alle Heiligen, die eine große Verehrung zur Gottesmutter pflegten, angefangen vom hl. Ambrosius und dem hl. Hieronymus, über den hl. Franziskus und die hl. Birgitta von Schweden bis hin zu einem hl. Pfarrer von Ars und einerhl. Therese von Lisieux oder einem hl. Maximilian Kolbe, haben in irgendeiner Form die Marienweihe vollzogen. Viele Christen im Laufe der Geschichte der Kirche haben es ihnen gleichgetan. Auch Päpste haben immer wieder die ganze Kirche der Jungfrau und Gottesmutter Maria geweiht. Von daher kommt der Marienweihe eine sehr hohe und wichtige Bedeutung für die Kirche zu. Denn durch sie wird der Glaube, die Frömmigkeit und das Streben nach Heiligkeit gefördert.

Wie kann man die Marienweihe konkret vollziehen ?

Eine Weihe an Maria sollte gut vorbereitet sein. Sinnvoll ist es, wenn man sich mit einem Priester seines Vertrauens bespricht. Eine sehr tiefe Weise der Hingabe an Maria ist im "Goldenen Buch" vom hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort aufgezeigt. Ausdruck der Marienweihe ist auch das Braune Skapulier Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel, das man sich von einem Priester auflegen lassen kann. Sicher kann man aber auch schlicht und einfach täglich zur Gottesmutter beten, sich und seine Familie unter den Schutz Mariens stellen und sich immer neu ihr hingeben und schenken. Empfehlenswert ist auch das Weihegebet von Papst Pius XII., das sich die Marianische Liga zur Ihrem Weihegebet erwählt hat.

Einige alte Weihegebete - gut geeignet zum Auswendiglernen !

Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, heilige Gottesgebärerin. Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern erlöse uns jederzeit aus allen Gefahren, o du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau, unsre Frau, unsre Mittlerin, unsre Fürsprecherin. Versöhne uns mit deinem Sohne, empfiehl uns deinem Sohne, stelle uns vor deinem Sohne. Amen.

O meine Gebieterin, o meine Mutter, dir bringe ich mich ganz dar, und um dir meine Hingabe zu bezeigen, weihe ich dir heute meine Augen, meine Ohren, meinen Mund, mein Herz, mich selber ganz und gar. Weil ich also dir gehöre, o gute Mutter, so bewahre mich, beschütze mich als dein Gut und Eigentum. Amen.

Jungfrau, Mutter Gottes mein, lass mich ganz dein eigen sein ! Dein im Leben und im Tod; dein in Unglück, Angst und Not; dein in Kreuz und bittrem Leid, dein für Zeit und Ewigkeit. Jungfrau, Mutter Gottes mein, lass mich ganz dein eigen sein. Mutter auf dich hoff´ und baue ich. Mutter zu dir ruf' und seufze ich. Mutter, du Gütigste, steh mir bei. Mutter, du Mächtigste, Schutz mir leih. O Mutter, so komm, hilf beten mir ! O Mutter, so komm, hilf streiten mir ! O Mutter, so komm, hilf leiden mir ! O Mutter, so komm und bleib bei´ mir ! Du kannst mir ja helfen, o Mächtigste, du wirst mir ja helfen, o Gütigste, du musst mir nun helfen, o Treueste, du wirst mir auch helfen, Barmherzigste. O Mutter der Gnade, der Christen Hort, du Zuflucht der Sünder, des Heiles Port. Du Hoffnung der Erde, des Himmels Zier, du Trost der Betrübten, ihr Schutzpanier. Wer hat je umsonst deine Hilf´ angefleht ? Wann hast du vergessen ein kindlich Gebet ? Drum ruf´ ich beharrlich in Kreuz und in Leid: "Maria hilft immer, sie hilft jederzeit !" Ich ruf´ voll Vertrauen in Leiden und Tod: "Maria hilft immer, in jeglicher Not !" So glaub´ ich und lebe und sterbe darauf: "Maria hilft mir in den Himmel hinauf !" Amen.

Hilf, Maria, es ist Zeit, hilf, Mutter der Barmherzigkeit ! Du bist mächtig, uns aus Nöten und Gefahren zu erretten, denn, wo Menschenhilf´ gebricht, mangelt doch die deine nicht. Nein, du kannst das heiße Flehen deiner Kinder nicht verschmähen, zeige, dass du Mutter bist, wo die Not am größten ist ! Hilf, Maria, es ist Zeit, hilf Mutter der Barmherzigkeit. Amen.

Was versteht man unter Spiritualität ?

Unter Spiritualität versteht man das geistliche Leben des Menschen. Genauso wie der Körper eines Menschen auf Entwicklung und Wachstum ausgerichtet ist, muss das übernatürliche Leben der Gnade in uns wachsen. Denn in der Taufe ist uns die heiligmachende Gnade geschenkt worden, die uns auf geheimnisvolle Weise teilhaben lässt am Leben Gottes. Der Mensch muss als Kind Gottes wachsen, indem er die ihm geschenkten Fähigkeiten einsetzt, vor allem die drei göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe. Aber auch die Kardinaltugenden Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigkeit sowie die übrigen moralischen Tugenden und besonders die Gaben des Heiligen Geistes sind dabei wichtig.

Was ist marianische Spiritualität ?

Marianische Spiritualität bedeutet, dass die Entfaltung des übernatürlichen Lebens nach dem Beispiel Marias mit Hilfe ihres mütterlichen Wirkens geschieht.

Warum ist Maria bei der Entfaltung des geistlichen Lebens besonders beispielhaft?

Bei der Entfaltung des geistlichen Lebens kommt es insbesondere darauf an, den Willen Gottes zu erkennen und in die Tat umzusetzen. Maria hat gerade das auf vollkommene Weise vorgelebt und uns dadurch ein Beispiel gegeben (vgl. Lk 1, 26-38), zudem sie mit der Fülle der Gnade und der Heiligkeit ausgestattet war.

Worin zeigt sich das Vorbild Mariens konkret ?

Maria ist im besonderen ein Vorbild des lebendigen Glaubens, der unerschütterlichen Hoffnung und der glühenden Liebe und des hingebungsvollen Gehorsams gegenüber dem Vater im Himmel. Vorbild ist sie in ihrer Verfügbarkeit und Bereitschaft, das Wort Gottes zu hören und zu verwirklichen und in ihrem apostolischen Tun, ganz erfüllt von der Liebe zu Gott und den Menschen. Beispielhaft ist Maria auch in ihrer makellosen körperlichen und geistigen Jungfräulichkeit, die eine geistliche Grundhaltung des Menschen gegenüber Gott verkörpert. Papst Paul VI. nennt sie "Vorbild und Lehrmeisterin der Frömmigkeit für jeden Christen", ein "Vorbild jener Gottesverehrung, die das eigene Leben zu einer Opfergabe für Gott macht." Kurzum, sie ist exemplarisch für ein Leben in Gebet, in Beschaulichkeit und apostolischer Hingabe, in Liebe zu Gott und den Menschen.

Was sagt das Zweite Vatikanische Konzil zur Marienverehrung ?

Im 8. Kapitel der Dogmatischen Konstitution über die Kirche sagt das Konzil: "Maria wird durch Gottes Gnade nach Christus, aber vor allen Engeln und Menschen erhöht, mit Recht, da sie ja die heilige Mutter Gottes ist und in die Mysterien Christi einbezogen war, von der Kirche in einem Kult eigener Art geehrt. (...) Dieser Kult, wie er immer in der Kirche bestand, ist zwar durchaus einzigartig, unterscheidet sich aber wesentlich vom Kult der Anbetung, der dem menschgewordenen Wort gleich wie dem Vater und dem Heiligen Geist dargebracht wird, und er fördert diesen gar sehr. (...) Wie die Mutter Jesu, im Himmel schon mit Leib und Seele verherrlicht, Bild und Anfang der in der kommenden Weltzeit zu vollendenden Kirche ist, so leuchtet sie auch hier auf Erden in der Zwischenzeit bis zur Ankunft des Tages des Herrn als Zeichen der sicheren Hoffnung und des Trostes dem wandernden Gottesvolk voran."

Wie kann eine marianische Spiritualität im christlichen Alltag gelebt werden ?

Hervorzuheben ist das Gebet zu Maria. Erinnert sei an das dreimalige Angelus-Gebet bzw. in der Osterzeit das Regina Caeli und an das tägliche Rosenkranzgebet, in dem deutlich wird, dass uns Maria immer tiefer einführt in die Geheimnisse der Erlösung. Das Gebet zur Gottesmutter, insofern es verinnerlicht wird, ruft uns Christen auf, das Vorbild Mariens nachzuahmen und sich in den Tugenden zu üben. Schließlich übergibt sich der einzelne ihrer Führung und weiht ihr Augen, Mund und Herz, d.h. sein ganzes Leben. In einer vollkommenen Hingabe an Maria, wie sie der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort im "Goldenen Buch" aufgezeigt hat, gewinnt der einzelne als Kind Mariens Anteil an ihren Freuden, ihren Schmerzen und ihrem Jubel. Der hl. Maximilian Kolbe sagt deshalb: "Lassen wir uns doch von Maria führen, damit wir durch sie Jesus ähnlicher werden. Das ist der sicherste und vollkommenste Weg. Weihe dich ganz der himmlischen Mutter und siegreich wirst du alle Schwierigkeiten im Leben überwinden und du selbst wirst heilig, ein großer Heiliger werden."

Was sagt das Alte Testament über Maria ?

Die Bücher des Alten Testamentes zielen darauf ab, die Ankunft Jesu Christi prophetisch anzukündigen. Somit gewinnt auch Maria im Alten Testament immer deutlichere Konturen. Besonders hervorzuheben sind die Stellen aus Gen 3, 15: "Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf und du triffst ihn an der Ferse" und aus Jes 7, 14: "Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel geben." Weitere Hinweise auf Maria finden sich in Mich 4, 10-24; Zef 3,12-18; Sach 2, 15; Jes 4, 4; Jer 84, 31; 1 Kön 1, 11-31; Weish 9, 4; Spr 8, 28 und Sir 1, 5.

Was sagt das Neue Testament über Maria ?

Das Neue Testament beschreibt die Erfüllung der Prophezeiungen und Verheißungen Gottes in der Person Jesu Christi, in Maria und in der Kirche. Die neutestamentlichen Berichte über Maria lassen sich in vier Gruppen unterteilen: 1. Ereignisse, die sich auf die Kindheit Jesu beziehen. 2. Geschehnisse aus der Zeit des öffentlichen Wirkens Jesu. 3. Begebenheiten, die das Leiden und den Tod Jesu betreffen. 4. Ereignisse nach der Auferstehung Jesu. Diese Berichte finden sich vor allem in den Evangelien wieder.

Welche Privilegien besitzt die Gottesmutter Maria ?

1. Maria wurde ohne Makel der Erbsünde empfangen (Unbefleckte Empfängnis). 2. Maria war durch die Gnade Gottes zeitlebens frei von jeder persönlichen Sünde. 3. Maria war Jungfrau vor, in und nach der Geburt; Maria empfing ohne Mitwirkung eines Mannes vom Heiligen Geist (Jungfräulichkeit Mariens). 4. Maria wurde mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen (Himmelfahrt Mariens).

Wie lautet das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis Mariens ?

Der sel. Papst Pius IX. hat am 8. Dezember 1854 im Apostolischen Schreiben "Ineffabilis Deus" die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis Mariens verbindlich definiert und zum Dogma (= wahre Glaubenslehre) erhoben: "Zu Ehren der Heiligen und Ungeteilten Dreifaltigkeit, zu Schmuck und Zierde der jungfräulichen Gottesmutter, zur Erhöhung des katholischen Glaubens und zur Mehrung der christlichen Religion, in der Autorität unseres Herrn Jesus Christus, der seligen Apostel Petrus und Paulus und der Unseren erklären, verkünden und definieren Wir: Die Lehre, dass die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein einzigartiges Gnadenprivileg des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erretters des Menschengeschlechtes, von jedem Schaden der Erbsünde unversehrt bewahrt wurde, ist von Gott geoffenbart und darum von allen Gläubigen fest und beständig zu glauben."

Wie lautet das Dogma der Aufnahme Mariens in den Himmel ?

Papst Pius XII. hat am 1. November 1950 in der Apostolischen Konstitution "Munificentissimus Deus" die Lehre, dass Maria mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde, zum Dogma erhoben. Es lautet: "Wir verkünden, erklären und definieren es als ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass die Unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Ablauf ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde."

Inwiefern hat Maria beim Erlösungswerk Christi mitgewirkt ?

Maria wird in zweifacher Hinsicht Vermittlerin aller Gnaden genannt: 1. Maria hat der Welt den Erlöser, die Quelle aller Gnaden, geschenkt und insofern alle Gnaden vermittelt. 2. Seit der Aufnahme Mariens in den Himmel wird keine Gnade ohne ihre aktuelle Fürbitte den Menschen zuteil.

Tatsachen:

Die Auferstehung Jesu Christi von den Toten ist das größte Wunder. Sie ist die Mitte des christlichen Glaubens. Obwohl viele Menschen die Botschaft des Neuen Testamentes kennen, wollen sie weder an die leibhafte Auferstehung Jesu Christi noch an unsere zukünftige Auferstehung glauben. Vielmehr wird versucht, die Auferstehung symbolisch zu deuten oder durch seltsame Erklärungsmodelle zu leugnen.

Was ist davon zu halten ?

Jesus Christus ist wirklich und wahrhaft mit Leib und Seele von den Toten auferstanden und er möchte, dass auch wir diesen Weg gehen. Nach der zweiten Wiederkunft Christi am Ende der Zeiten und bei der Auferweckung der Toten werden alle menschlichen Seelen einen verklärten Leib erhalten. Die Seelen, die im ewigen Paradies sein werden, erhalten einen wunderschönen Leib. Die Seelen, die in der ewigen Hölle sein werden, erhalten einen hässlichen Leib. Wer diese Wahrheiten nicht glauben will oder sogar leugnet, lehnt damit Grundwahrheiten unseres heiligen Glaubens ab.

ARGUMENTATIONSHILFEN:

Wie lässt sich das leere Grab erklären ?

  • Durch einen Diebstahl ? Die Feinde Jesu erklärten damals, die Jünger hätten den Leichnam gestohlen. Wie hätten aber die im Glauben wankend gewordenen und eingeschüchterten Jünger den Mut zu einer solchen Tat aufgebracht ? Außerdem ließen doch die Juden das Grab Jesu beaufsichtigen und sichern ! Und wie könnte man es verstehen, dass die Jünger ihr ganzes Leben bis zum Martertod auf einen solchen Betrug aufbauten ? Nein, die Annahme eines Diebstahles ist eine schlechte Erklärung.
  • Durch ein Erdbeben ? In späterer Zeit versuchte man auch, das am Karfreitag erwähnte Erdbeben (Mt 27,51) erwähnte Erdbeben als Erklärung zu nennen. Der Leichnam sei dabei in eine Felsspalte gefallen. Nun, man hätte solch eine Veränderung am Grab wohl bemerkt und sicher nicht unterlassen, sorgfältig nach dem Leichnam zu suchen. Es müsste sich zudem um ein sehr höfliches Erdbeben gehandelt haben, da es die Tücher, vom Schweißtuch entfernt, fein zusammenlegte (vgl. Joh 20,5). Auch die Annahme eines Erdbebens wäre also eine schlechte Erklärung für das leere Grab.

Wie lassen sich die Erscheinungen Jesu erklären ?

  • Durch Sinnestäuschungen oder Wahnvorstellungen der Jünger ? Nein ! Die Jünger waren doch einfache, rauhe Menschen, die ein hartes, gesundes Leben im Freien führten, aber keine Phantasten. Sie waren eher kleingläubig, jedenfalls sehr kritisch und nüchtern und sie blieben es auch, als sie die Nachricht von einer Auferstehung hörten (vgl. Lk 24,25)
  • Durch Leichtgläubigkeit der Jünger ? Nein ! Denn die Jünger kamen doch sehr schwer zum Glauben: Maria Magdalena nimmt erst an, man habe den Leichnam fortgenommen (vgl. Joh 20,13), die Apostel halten den Bericht für Weibergeschwätz (vgl. Lk 24,11) und Thomas zweifelt bis zuletzt, bis auch er Jesus berühren kann (vgl. Joh 20,25).

Wie lässt sich die Umwandlung der Jünger erklären ?

  • Aufgrund ihrer Einbildung ? Nein, nur der auferstandene und lebendige Christus konnte Kleinbauern zu Missionaren, Fischer zu glänzenden Rednern, Zöllner zu Schriftstellern oder furchtsame Gemüter zu Helden machen.
  • Aufgrund eines Betrugs ? Nein, so erklärt sich sicher nicht die Umwandlung des Christenverfolgers Saulus (vgl. Apg 22,3-4) zum heiligen Völkerapostel Paulus. Das Damaskuserlebnis (vgl. Apg 26,12ff) setzt nicht einen Betrug voraus, sondern einen lebendigen Christus, der den Tod besiegt hat und die Macht hat, die Herzen der Menschen zu verändern.

Tatsachen:

Die Möglichkeit von Wundern stand in früheren Jahrhunderten für jedermann außer Zweifel. Seit der Aufklärungszeit aber schien es selbstverständlich, dass Wunderberichte - auch die der Evangelien - als Restbestände unaufgeklärter Zeit anzusehen und bestenfalls symbolisch gemeint sind.

Was ist davon zu halten ?

Die Leugnung von Wundern ist eine Folge zunehmenden Unglaubens. Ein Wunder ist aber ein außergewöhnliches Geschehen, das wir zwar wahrnehmen und bestaunen, nicht aber aus natürlichen Ursachen erklären können und das letztlich auf ein besonderes Eingreifen Gottes zurückzuführen und als göttliches Zeichen aufzufassen ist.

ARGUMENTATIONSHILFEN:

Kann Gott die Naturgesetzlichkeit, die er selbst in seine Schöpfung gelegt hat, durchbrechen ?

§         Es ist Anmaßung, Gott vorschreiben zu wollen, ob er in seine Welt eingreifen will. Nur wer einen persönlichen Gott leugnet, wird die Möglichkeit seines Eingreifens bestreiten.

§         Die moderne Naturwissenschaft sagt, dass die Naturgesetze nur im Rahmen der jetzt herrschenden Kräfteverhältnisse gelten. Sie sind also nicht absolut, sondern können unter anderen Bedingungen auch anders sein.

§         Wenn die Kugeln auf einem Billardtisch rollen, kann man ihren Ablauf genau bestimmen. Wenn jemand von außen eine Kugel neu anstößt, dann hört die Naturgesetzlichkeit der Kugeln nicht auf, sondern sie erhält neue Möglichkeiten, sich auszuwirken. So schließt auch die in der Welt wirkende Naturgesetzlichkeit ein außerordentliches Eingreifen Gottes nicht aus.

Hat Jesus Christus wirklich Wunder gewirkt ?

§         Die Taten Jesu sind Tatsachen. Die Evangelien haben höchsten geschichtlichen Quellenwert. Ihre Verfasser waren Augenzeugen des Lebens Jesu und bereit, für die Wahrheit ihrer Zeugnisse in den Tod zu gehen. Für erfundene Symbolgeschichten hätten sie ihr Leben gewiss nicht hingegeben.

§         Die Taten Jesu haben sich durchweg in aller Öffentlichkeit abgespielt, teilweise vor Tausenden von Leuten. Vor den gleichen Leuten wurden die ersten Predigten über Jesus gehalten, und als man die Evangelien niederschrieb, lebten ebenfalls noch viele Menschen, die alles selbst miterlebt hatten. Es ist also abwegig anzunehmen, es handle sich bei den zahlreichen Wunderberichten um klug ausgedachte Symbolgeschichten.

§         Kein Zeitgenosse dachte je daran, diese Taten Jesu oder die Berichte darüber in Zweifel zu ziehen (vgl. Apg 2,22f.), nicht einmal die schlimmsten Feinde Jesu stellten je die Tatsächlichkeit der Wundertaten in Frage. Sie versuchten lediglich, da sie die Tatsachen nicht leugnen konnten, sie als Teufelswerk oder Zauberei hinzustellen (vgl. Mt 12,22ff.).

Sind die Taten Jesu natürlicherweise erklärbar ?

  • Heute weiß man, dass bei der Gesundung eines Kranken seine seelische Bereitschaft eine große Rolle spielt, doch schwere organische Schäden können niemals durch derartige seelische Einwirkungen in einem Augenblick geheilt werden. Und gerade dies geschieht ja bei Jesus immer wieder: er heilt eine verdorrte Hand, ein abgehauenes Ohr oder blinde Augen, zehn Aussätzige heilt er auf einmal und er macht einen Toten, der vier Tage im Grab gelegen hat, lebendig: und dies alles mit einem Wort oder nur einer Geste vor aller Augen und ohne lange Vorbereitungen oder Heimlichkeiten, teilweise sogar aus der Ferne. Das alles ist natürlicherweise nicht erklärbar.
  • Auch für die Naturwunder, wie z.B. das Wandeln auf dem See, die plötzliche Stillung des Sturmes, den reichen Fischfang, die Brotvermehrung, gibt es keine Erklärungen, die sich aus den Naturgesetzen ergeben.

Aber finden sich nicht in der Geschichte anderer Religionen auch Wunder ? Abgesehen davon, dass, dass die Mehrzahl dieser Berichte legendär ist (wir wissen heute sicher, dass phantastische Wunder, die Mohammed oder Buddha zugeschrieben werden, Jahrhunderte später hinzugedichtet wurden), Jesus selbst weist auf Wunderzeichen falscher Propheten hin (vgl. Mt 24,24; 2 Thess 2,9).

Das Wort "Engel"

Das Wort "Engel" kommt vom griechischen "angelos" bzw. dem lateinischen "angelus" und bedeutet "Gesandter, Bote".

Die Existenz der Engel

Dass es Engel gibt, ist eine vom IV. Laterankonzil, vom I. und II. Vatikanum, eine in der Heiligen Schrift des Alten und des Neuen Testamentes sowie in der Liturgie der Kirche klar bezeugte Glaubenswahrheit.

Das Wesen der Engel

Engel sind mit Verstand und freiem Willen ausgestattete Geistwesen, die Gott zu seinem Dienst und zur Hilfe für uns Menschen im Anfang der Zeit aus nichts erschaffen hat.

Die Zahl der Engel

Die Heilige Schrift betont, daß die Zahl der Engel sehr groß ist. In der Offenbarung des Johannes heißt es: "Ich sah, und ich hörte die Stimme von vielen Engeln rings um den Thron und um die Lebewesen und die Ältesten; die Zahl der Engel war zehntausendmal zehntausend und tausend mal tausend." (Offb 5,11)

Die neun Chöre der Engel

Die in der Heiligen Schrift angedeuteten neun Chöre der Engel sieht Dionysius Areopagita in  folgender Rangordnung: Seraphim, Kerubim, Throne, Herrschaften, Kräfte, Mächte, Fürsten, Erzengel und Engel.

Das Erkennen der Engel

Die Engel besitzen alle Kräfte und Fähigkeiten des Verstandes zweifellos in vorzüglicherer Weise als wir Menschen. Die guten Engel haben auch eine übernatürliche Erkenntnis (vgl. Mt 18,10). Gott teilt ihnen vieles mit, das sie rein natürlich nicht wissen können. Er gewährt ihnen einen tiefen Einblick in seine Gedanken und Pläne, wobei sie nicht allwissend sind (vgl. Mt 24,36). Außerdem können die Engel ihre Gedanken untereinander und mit uns Menschen auszutauschen (vgl. Lk 1, 26-38; Mt 2,13).

Die Prüfung der Engel

Gott hat alle Engel zur beseligenden Anschauung seiner Herrlichkeit berufen und sie dazu mit den nötigen Gnaden ausgestattet. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten sie vorher mit ihrem freien Willen geprüft werden. Der große spanische Theologe Franz Suarez (gest. 1617) geht von folgender Prüfung aus: es wurde den Engeln der menschgewordene Sohn Gottes Jesus Christus gezeigt mit der Forderung, ihn als Haupt und als den Urheber ihres Heiles anzuerkennen und anzubeten.

Die Scheidung der Engel

Ein Teil der Engel unterwarf sich Gott in einem vollkommenen Akt der Gottesliebe und des demütigen Gehorsams und gelangte dafür zur beseligenden Anschauung seiner Herrlichkeit. Der andere Teil der Engel mit Luzifer an der Spitze wurde stolz und lehnte sich gegen Gott auf. "Im Himmel entbrannte ein Kampf; Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften, aber sie konnten sich nicht halten, und sie verloren ihren Platz im Himmel. Es wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt, und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen" (Offb 12, 7-9). Der eigentliche Aufenthaltsort der gefallenen Engel ist schon jetzt die Hölle (vgl. Offb 20,9); mit Zulassung Gottes aber können sie sich bis zum jüngsten Tag auch noch außerhalb der Hölle aufhalten (vgl. 1 Petr 5,8). Sie versuchen, auf der Erde die Menschen von Gott abzubringen, sie auf raffinierte Weise zu verführen und ihnen an Leib und Seele zu schaden, um sie letztlich in die Hölle zu bringen.

Das Verhältnis der guten Engel zu Gott

Aus der Berufungsvision des Propheten Jesaja (Jes 6, 3-4) sind die guten Engel ganz überwältigt von der Erhabenheit Gottes. Anbetend und lobpreisend umgeben sie ihn, allzeit zu seinen Diensten bereit, um für die verschiedenen Aufträge ausgesandt zu werden. In einem speziellen Verhältnis stehen die Engel zu Jesus Christus. Sie dienen ihm als ihrem König von der Menschwerdung und Geburt angefangen bis zu seinem Leiden, Sterben, Auferstehen und Wiederkommen. Auch beim heiligen Meßopfer dienen ihm die Engel und umgeben dabei den Altar. Seinen heiligen Leib, der im Tabernakel aufbewahrt wird, beten sie Tag und Nacht an.

Das Verhältnis der Engel zu uns Menschen

Die Engel sind uns Menschen mit ihrem Verstand und ihrer Willensstärke weit überlegen, dennoch sind sie immer bereit, uns Menschen zu helfen, uns zu erleuchten, uns beizustehen und zu dienen: 1. Sie wenden manche Gefahren und Übel des Leibes und der Seele von uns ab. (vgl. Tob 5, 1-17) 2. Sie wehren die bösen Geister ab, damit sie nicht schaden können, wie sie wollen. (vgl.. Tob 8,3) 3. Sie flößen gute Gedanken und Anregungen ein. (vgl. Apg 8,26 und 10,3) 4. Sie bringen unsere Gebete Gott dar und beten für uns. (vgl. Offb 8,3) Es ist nicht bloß erlaubt, sondern auch nützlich, die heiligen Engel und vor allem die heiligen Schutzengel zu verehren und anzurufen. Denn durch ihre Fürbitte bei Gott vermögen sie viel.

Gebet zum hl. Erzengel Michael

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe. Gegen die Bosheit und Nachstellungen des Teufels sei du die Schutzwehr. Ihm befehle Gott, so bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, schleudere den Satan und alle anderen bösen Geister, die zum Verderben der Seelen in der Welt umherschleichen, mit göttlicher Kraft hinab in den Abgrund. Amen.